Das Ruhrpott-Wörterbuch sammelt typische Begriffe aus dem Revier – von Arbeit und Bergbau
über Alltag und Familie bis zur berühmten Pott-Mentalität. Bedeutung, Herkunft und heutiger Gebrauch,
ohne Folklore, ohne Verklärung.

Was ist Ruhrpott-Sprache?

Ruhrpott-Sprache ist kein klassischer Dialekt, sondern eine gewachsene Alltagssprache.
Entstanden aus Bergbau, Industrie, Migration und direktem Zusammenleben auf engem Raum.
Klar, knapp, ehrlich – mehr Haltung als Grammatik.

Viele Begriffe stammen aus dem Arbeitsleben, andere aus dem Familienalltag oder von der Straße.
Gemeinsam ist ihnen ein nüchterner Ton: nicht geschniegelt, nicht laut – aber eindeutig.

Themen im Ruhrpott-Wörterbuch

Arbeit & Bergbau

Malocher, Kumpel, Pütt – Begriffe aus Schichtbetrieb, Zechen und Werkhallen.
Sprache aus Arbeit, Verantwortung und Zusammenhalt.


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Alltag & Familie

Omma, Oppa, Stulle, Klönen – Wörter, die Küche, Hof und Wohnzimmer geprägt haben.
Direkt, vertraut, ohne Schnörkel.


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Straße & Jugend

Atze, Knifte, Stress machen – Sprache zwischen Straße, Schulhof und Hinterhof.
Rau, aber nicht respektlos.


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Mentalität & Haltung

Geradeaus, anpacken, kein Gedöns – Begriffe, die beschreiben,
wie im Pott gedacht und gehandelt wird.


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